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Vino-Lok: Der neue Verschluss für Wein

Quelle: https://vinolok.cz/de/produkt/

Noch bis vor wenigen Jahren war der Korken das unumstrittene Verschluss Objekt bei jeder Art von Wein. Er war das Symbol edler Getränke und war ein Muss in jedem eleganten Restaurant.

Vino-Lok Glasverschluss: Voll im Trend

Seit Jahren ist die Weinindustrie aber auch auf der Suche nach Alternativen zu eben jenem Naturkork, die den Qualitätsansprüchen und den ästhetischen Erwartungen der Weinkonsumenten gerecht werden. Der sogenannte “materielle Schaden”, der weltweit jedes Jahr durch den negativen Korkgeschmack verursacht wird, liegt bei geschätzten 2,5 Milliarden Euro.

Dann kam der Drehverschluss, der trotz seiner hundertprozentigen Schließung immer noch nicht sonderlich gut bei Genießern ankommt. Diese Art von Verschluss wirkt einfach zu “billig”. Nun hat sich der Trend aber auf etwas Neues gerichtet, nämlich auf einen Verschluss aus Glas.

Glas? Das klingt irgendwie nicht sehr überzeugend. Wie kann denn Glas richtig abdichten? Zunächst stellt man es sich jedoch sehr schick vor und das ist es auch fernab der Vorstellungen beim wirklichen Hinsehen. Ein relativ kleines und schlichtes Stück Glas mit der Form eines Kreisels. Es reicht, das Glas auf die Mündung der Flasche zu setzen und mit dem Daumen einen kurzen Druck auszuüben, sprich das Glas kurz zu drücken, als würde man einen Knopf drücken.

An der Unterseite des Vino-Lok befindet sich nämlich ein Ring aus Elvax, das ist ein Material, das auch für Mineralwasserflaschen Verschlüsse eingesetzt wird. Es sorgt für die Dichtigkeit und sicheren Halt in der Flaschenmündung und ist damit wieder verschließbar. Bei Benutzung gibt es einen einrastenden Ton.

Der Vino-Lok sieht gut aus, ist robust und resistent gegen alle Substanzen. Er ist einfach zu säubern, viele Male einsetzbar und vor allem einfach zu handhaben, eine schlichte Genialität aus dem Hause Alcoa, die Firma die in Mosbach damals im Jahre 2004 diese Art von Verschluss zum ersten Mal entwickelte. Die Glaskorken gibt es in vielen verschiedenen Farben zu haben, passen sich also auch gut der Art des Weines an. Dunklere Farben für Rotwein und hellere Farben für Weißweine oder Schaumweine. Im Endeffekt ist es aber Geschmacksache, denn die Farbe ist nicht ausschlaggebend wie der Wein am Ende schmeckt oder abgedichtet ist.



Vino-Lok: Alternative zu Korken?

Für die Freunde des Korkverschlusses ist schon das Entkorken der Flasche ein „wichtiges Ritual“ beim Genießen des Weines, auf das sie keinesfalls verzichten wollen. Für die, die ihren Wein länger lagern möchten, wird der Vorteil des Glaskorkens von großem Wert, da keinerlei negative Geschmacksveränderungen zu befürchten sind. Deshalb findet der Glasstopfen vorwiegend für Weine des mittleren und gehobenen Segments Verwendung. Für Weine hingegen, die schnell getrunken werden, lohnt sich der Verschluss meistens nicht.

Verglichen mit dem Korken oder Drehverschlüssen ist der Glaskorken in jedem Fall aber eine umweltfreundliche Alternative. Zur Schonung der Umwelt ist es in jedem Fall besser Glaskorken zu verwenden. Die Korkeiche so Experten, wird in 50 Jahren ausgestorben sein und Drehverschlüsse sind eigentlich immer aus Hartplastik oder Aluminium mit Spuren von Zinn. Die Drehverschlüsse sind zwar mehrfach verwendbar, doch immer nur für ein und dieselbe Flasche.

Der wird bei Verbrauch des Weines mit der Flasche entsorgt. Der Glaskorken ist immer wieder einsetzbar und die Herstellung von Glas ist abgesehen von den hauptsächlich natürlichen Rohstoffen sehr viel “gesünder” für unsere Natur. Im Vergleich-Test gibt es bei den Glaskorken absolut keine negativen Aspekte. Der Lok schließt ebenso wie der Korken oder der Drehverschluss bestens ab.

 

 

Wer stellt Glaskorken her?

Die ersten die damals Glaskorken hergestellt haben, war die Firma Alcoa aus Mosbach. Im Jahre 2004 wurden erstmals Verschlüsse in diesem Stil hergestellt. Die Firma ist einer der größten Hersteller von Verschluss-Systemen und Verpackungsmaschinen für die Getränkeindustrie. Peter Querbach, ein WInzer aus Oestrich-Winkel/Rheingau hat vor über zehn Jahren die sogenannten „Stainless Caps“ entwickelt. Er hat für dieses Flaschenverschluss System, bei dem sich unter der Glaskapsel am Flaschenhals ein Edelstahl Kronkorken befindet mittlerweile das Patent. Viele Winzer wenden mittlerweile diese Verschluss-Alternative an und sieht diese positiv.

Glaskorken werden in vielen Ländern der Welt mittlerweile hergestellt, in Europa unter anderem in der Schweiz, Italien und Frankreich.

 

Wie öffne ich einen Glaskorken?

Für das Öffnen dieser Verschlüsse sind keine großartigen Tools nötig. Der herkömmliche Flaschenöffner mit kleinem Kellnermesser reicht völlig aus. Wenn man eine Flasche kauft, ist ledigliche eine kleine Kappe über dem Verschluss zu lösen und fertig ist der Wein Lok, bereit zum öffnen und wiederverschließen.



Weitere Information:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wein-erste-winzer-stellen-auf-glaskorken-um-a-345225.html

 


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