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Individuelle Eigenschaften von roten und weißen Rebsorten

Jede Rebsorte verfügt über einen charakteristischen Geschmack und Duft. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die jeweiligen daraus hergestellten Weine mit exakt dem gleichen Aroma einhergehen. Vielmehr kommt es sowohl auf die Anbau-, Herstellungs- und Lagerart als auch das Herkunftsland sowie den Jahrgang an.

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Wein ist das zweitliebste alkoholische Getränk der Deutschen nach Bier (Pils, Export), gefolgt von Sekt und Prosecco. Rebsäfte werden bevorzugt zum Essen genossen. Mit Mineralwasser vermischt stellen sie ein erfrischendes Getränk an heißen Sommertagen dar. Im Winter wärmen uns würzige Glühweine von innen heraus auf. Einen köstlichen Wein kaufen kann man sowohl online als auch im heimischen Supermarkt oder direkt beim Winzer. Über das Netz bietet sich der Vorteil einer großen Auswahl auf einen Blick. Ausführliche Beschreibungen helfen Weinliebhabern bei ihrer persönlichen Entscheidung. Einige typische Merkmale bekannter Rebsorten zeigen wir nachstehend auf.

Rebsorten rot

Cabernet Sauvignon

Weltweit wird diese Rotweinsorte angebaut. Gleich, ob Cabernet Sauvignon im neuseeländischen oder spanischen Klima heranwächst, die Reben behalten ihre individuelle Identität. Die Weine präsentieren sich vollmundig mit kräftigem Geschmack und einer intensiven Farbe. Ein junger Cabernet geht mit dem Duft grüner Paprika einher. Häufig verfügen die Rotweine über ein Aroma, das an schwarze Johannisbeeren erinnert. Traditionell werden sie in Eichenholzfässern gelagert. Viele Bordeaux-Weine enthalten einen Anteil von Carbernet Sauvignon, da die Rebsorte außergewöhnlich lange lagerfähig ist.

Merlot

Die Reben werden oft mit Carbernet Sauvignon kombiniert. Weinkenner wissen, dass diese beiden Sorten einander perfekt ergänzen. Insbesondere verleiht Merlot dem Rotwein Geschmeidigkeit. Wird die Rebsorte allein verwendet, beeindrucken die edlen Tropfen mit ihrer samtigen Weichheit. Der Geschmack lässt vor allem an Brombeeren und Kirschen denken. Darüber hinaus gehen Merlot-Weine mit einem Hauch von Lorbeer, Leder, Rosen sowie herbstlichem Wald einher. Im Vergleich zu einem Cabernet Sauvignon sind sie fülliger und kraftvoller.

Tempranillo

Diese spanische Rebsorte steht bezüglich ihrer Qualität zweifellos an der Spitze des sonnenreichen Landes. Bei nahezu allen Riojas stellt sie die Basis dar. Tempranillo trägt außerdem einen guten Teil zur großen Bekanntheit und Beliebtheit der Ribera del Duero-Weine bei.  Die Rebe reift in Spanien früher als viele andere Sorten. Dies führte vermutlich zu ihrem Namen, denn das spanische Wort „temprano“ heißt auf Deutsch übersetzt „früh“. Tempranillo-Weine werden überwiegend in Barriques ausgebaut. Aus diesem Grund besitzen die meisten dieser Rotweine ein leichtes Vanille-Aroma.

Rebsorten weiß

Riesling

An den steilen Hängen, die sich vom Rhein und von der Mosel in die Höhe erstrecken, wächst der Klassiker der deutschen Rebsorten. Riesling gedeiht bestens in kühlerem Klima, weshalb er in nördlich gelegenen Anbauregionen beheimatet ist. Der Weißwein zählt zu den edelsten seiner Art. Er steht für Haltbarkeit, Rasse und Eleganz. Einen beträchtlichen Teil der deutschen Rebflächen wird vom Riesling eingenommen. Zudem findet er sich unter anderem im Elsass, in Südtirol, Österreich und der Schweiz. Wachsen die Reben auf Schieferböden schmeckt Riesling-Wein häufig fein mineralisch. Charakteristische Aromen sind Aprikose, Pfirsich und Zitrusfrüchte.

Sauvignon Blanc

Die Wurzeln dieser Rebsorte liegen in Frankreich, sie ist jedoch auch in Italien sowie der Neuen Welt verbreitet. Zu den bekanntesten Sauvignon Blanc-Weinen zählen die süßen edlen Tropfen aus den Weinanbaugebieten Barsac und Sauternes. Immer beliebter werden darüber hinaus die fruchtbetonten und trockenen Weine. Außergewöhnlich ist ihre tiefgoldene Färbung, die mit einem kräftigen und würzigen Aroma einhergeht. Geschmacklich geht Sauvignon Blanc in Richtung pikanter Johannis- und Stachelbeeren. Außerdem wird ihm teilweise eine grüne Note, die an frisch gemähtes Gras erinnert, zugeschrieben. Den außergewöhnlich eigenwilligen Geschmack erkennen selbst weniger erfahrene Weingenießer leicht wieder.

Chardonnay

Die bedeutendsten Chardonnay-Produzenten sitzen in Argentinien, Chile, ganz Europa, Kalifornien und Südafrika. Die Weißweinsorte gedeiht auf der ganzen Welt, denn sie stellt keinerlei explizite Ansprüche an das Klima und den Boden. Je nach Herkunftsland unterscheiden sich Chardonnay-Weine deutlich in ihrem Geschmack. Stammen sie aus Übersee, ist ein recht kräftiges Holz- und Vanille-Aroma erkennbar. Der europäische Typ hingegen wird als schlank, fruchtig und relativ säurestark bezeichnet. Weiterhin gibt es in Europa eine breite, buttrige Variante mit wenig Säure.


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