Ein Aperol Spritz lässt sich mit normalem Weißwein zubereiten, und das Ergebnis ist überraschend elegant. Diese Variante, oft als Veneziano bezeichnet, setzt auf stillen Weißwein statt Prosecco und liefert einen weinigeren, ruhigeren Drink mit weniger Kohlensäure. Wer Lust auf einen authentischen italienischen Aperitif hat, der näher an der ursprünglichen Tradition aus Norditalien liegt, findet hier alles vom Rezept über die richtige Weinwahl bis hin zu kreativen Variationen.
Einführung: Aperol Spritz mit Wein statt Prosecco
Der Aperol Spritz ist ein beliebter Sommerdrink und steht auf Platz 9 der meistverkauften Cocktails weltweit. Die meisten kennen ihn mit Prosecco, doch der Veneziano verwendet stillen Weißwein statt Prosecco und bringt damit ein ganz anderes Geschmacksprofil ins Glas.
Was genau ändert sich? Der Drink wird weiniger, die Süße sinkt deutlich, und die Kohlensäure beschränkt sich auf den Schuss Sodawasser oder Mineralwasser, den Sie selbst hinzufügen. Die Bitternoten und Kräuteraromen des Aperol treten stärker in den Vordergrund, während der Weißwein mit seiner Säure für Frische sorgt. Wer den klassischen Aperol Spritz manchmal als zu süß oder zu sprudelig empfindet, wird diese Alternative sofort schätzen.
Der Drink stammt aus der Region Venetien, rund um Venedig und Padua, und gehört zur italienischen Aperitivo-Kultur. Schon in den traditionellen Bars, den sogenannten Bàcari, wurde der Spritz lange vor dem Prosecco-Boom mit stillem Wein serviert.
Zur Orientierung lassen sich drei Klassiker unterscheiden:
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Der klassische Aperol Spritz mit Prosecco, spritzig, fruchtig-süß, maximal sprudelnd
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Der Veneziano mit stillem Weißwein, weiniger, eleganter, ruhiger
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Der Campari Spritz, deutlich bitterer und kräuteriger, mit Campari statt Aperol
Ja, Aperol Spritz geht auch mit Weißwein! Die Variante mit stillem Weißwein ist keine Notlösung, sondern eine eigenständige Tradition aus Venetien, die aktuell eine Renaissance erlebt.

Rezept: Aperol Spritz mit Weißwein (Veneziano)
Dieses Aperol Spritz Rezept orientiert sich an der Zubereitungsweise venezianischer Bàcari, schlicht, schnell und ohne Schnickschnack. Die Zutaten sind überschaubar, die Zubereitung dauert keine drei Minuten.
Zutaten für 1 Glas
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ca. 6 cl trockener, gut gekühlter Weißwein (z. B. Pinot Grigio oder Soave)
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4, 6 cl Aperol
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2 cl kohlensäurehaltiges Mineralwasser oder Soda
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Eiswürfel (großzügig)
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1 Orangenscheibe als Garnitur
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Optional: 1 grüne Olive
Das Verhältnis lässt sich anpassen. Wer es intensiver und bitterer mag, arbeitet mit einem 1:1-Verhältnis zwischen Wein und Aperol, also jeweils 6 cl. Für einen leichteren Drink erhöhen Sie den Weinanteil auf 9 cl bei gleichbleibend 4 cl Aperol. Pro Person werden bei der klassischen Variante üblicherweise 6 cl Wein und 4 cl Aperol verwendet.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Ein großes Weinglas (400, 500 ml Fassungsvermögen) bis zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Eiswürfel sind ein wichtiger Bestandteil des Aperol Spritz, sie kühlen den Drink und sorgen für die richtige Verdünnung.
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Den gut gekühlten Weißwein über das Eis gießen.
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Aperol hinzufügen. Die typische orange Farbe breitet sich sofort aus.
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Vorsichtig mit Mineralwasser oder Soda auffüllen.
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Ein- bis zweimal sanft umrühren, nicht zu kräftig, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
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Mit einer Orangenscheibe garnieren. Aperol Spritz wird traditionell mit einer Orangenscheibe garniert. Wer mag, spießt zusätzlich eine grüne Olive auf.
Rezept auf einen Blick: Zubereitungszeit ca. 3 Min | 1 Portion | Schwierigkeitsgrad: einfach | Perfekt als sommerlicher Aperitif
Ein entscheidender Tipp: Alle Zutaten sollten gut gekühlt sein, bevor sie ins Glas kommen. Warmer Wein oder Aperol auf Zimmertemperatur lässt das Eis schneller schmelzen und verwässert den Drink unnötig.

Welcher Weißwein eignet sich am besten?
Trockene, frische und fruchtige Weißweine eignen sich am besten für Aperol Spritz. Der ideale Wein ist unauffällig genug, um dem Aperol den Vordergrund zu überlassen, bringt aber gleichzeitig genug Säure mit, um dem Drink Spannung zu geben. Holzfassaromen oder ausgeprägte Eigenaromen des Weins sind eher hinderlich.
Weine aus dem Veneto sind besonders stimmig für Spritz, weil sie aus derselben Region stammen wie der Drink selbst. Konkret empfehlenswert sind:
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Pinot Grigio delle Venezie, leicht, unkompliziert, dezent fruchtig. Pinot Grigio ist ein geeigneter Weißwein für Aperol Spritz und die wohl naheliegendste Wahl.
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Soave (DOC oder Classico), ein guter Soave funktioniert ebenfalls gut für Spritz. Die Hauptrebsorte Garganega bringt zarte Zitrus- und Mandelaromen mit und hat einen angenehm bitteren Abgang, der das Aperol ergänzt.
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Glera als stiller Wein, die Rebsorte, aus der auch Prosecco hergestellt wird, ergibt als stiller Wein einen besonders harmonischen Veneziano.
Außerhalb Italiens greifen Sie zu einem österreichischen Grüner Veltliner (pfeffrig, frische Säure) oder einem trockenen deutschen Riesling mit moderater Säure. Ein trockener, frischer Weißwein passt gut zu Spritz, entscheidend ist, dass er nicht zu süß und nicht zu aromatisch ausfällt.
Serviertemperatur: ca. 6, 8 °C, ähnlich wie bei einem leichten Sommerwein.
Was Sie vermeiden sollten: Sehr süße Weißweine wie Spätlesen oder stark aromatische Sorten wie Gewürztraminer können den Drink zu süß oder parfümiert machen. Die Balance zwischen Bitterorange und Weinsäure geht dabei verloren.

Unterschied zum klassischen Aperol Spritz und Campari Spritz
Der klassische Aperol Spritz folgt der bekannten 3-2-1-Formel: 3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol, 1 Teil Soda. Das Standardverhältnis ist 3-2-1, also etwa 75 ml Prosecco, 50 ml Aperol und 25 ml Soda. Prosecco ist die traditionelle Zutat für Aperol Spritz und sorgt zusammen mit dem Sodawasser für maximale Spritzigkeit. Ein Aperol Spritz besteht aus 3 Teilen Prosecco, das gibt dem Drink seine charakteristische Perlage und fruchtige Leichtigkeit.
Beim Aperol Spritz mit Wein fehlt der Sprudel aus dem Schaumwein komplett. Die einzige Kohlensäure kommt vom Mineralwasser, das nur als Spritzer hinzugefügt wird. Das verändert den Charakter grundlegend:
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Aperol Spritz mit Prosecco: Spritzig, fruchtig-süß, lebhaft durch feine Perlage. Die Süße des Prosecco harmoniert mit der Bitterorange des Aperol zu einem zugänglichen, leichten Cocktail.
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Aperol Spritz mit Weißwein (Veneziano): Weiniger, eleganter, etwas ruhiger. Die Säure des Weißweins ersetzt die Süße des Prosecco, die Bitternoten kommen stärker zur Geltung. Der Drink wirkt erwachsener und weniger verspielt.
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Campari Spritz: Campari Spritz verwendet Campari statt Aperol und ist damit deutlich bitterer, dunkler in der Farbe und kräuteriger im Geschmack. Weniger orange Fruchtigkeit, mehr herbe Tiefe.
Der Alkoholgehalt bleibt bei allen drei Varianten ähnlich, in der Regel zwischen 8 und 10 % Vol., da sowohl Prosecco als auch stiller Weißwein bei etwa 11, 12 % Vol. liegen. Der Gesamteindruck unterscheidet sich aber erheblich.
In einem typischen Weinglas mit 400, 500 ml Fassungsvermögen landen bei der Weißwein-Variante nach Eis und Mischung etwa 150, 180 ml Flüssigkeit, genug für einen entspannten Aperitif, ohne dass der Drink zu schnell warm wird.
Tipps & Variationen für Aperol Spritz mit Wein
Das Grundrezept lässt sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Mehr Wein ergibt einen trockeneren Drink, mehr Aperol verstärkt die bittersüßen Orangennoten, und mehr Soda macht die Mischung leichter und durstlöschender.
Leichte Sommer-Version: Reduzieren Sie den Aperol auf 3 cl, erhöhen Sie das Sodawasser auf 4 cl und verwenden Sie besonders viel Eis. Diese Variante ist ideal bei Temperaturen um 25, 30 °C auf dem Balkon oder der Terrasse, erfrischend, ohne zu schnell ins Blut zu gehen.
Fruchtige Twists: Ein Spritzer frisch gepresster Orangensaft oder Grapefruitsaft gibt dem Drink eine zusätzliche Zitrusnote. Auch ein paar frische Himbeeren oder Erdbeeren direkt ins Glas sorgen für Farbe und ein subtiles Fruchtaroma, ohne den Charakter als Aperitif zu verlieren.
Weitere Spritz-Varianten der Welt: Neben dem Veneziano gibt es zahlreiche Abwandlungen. Hugo ist eine Spritz-Variante mit Holunderblütensirup, die besonders in Südtirol populär wurde. Maracuja-Spritz ist ein erfrischender Partydrink mit tropischem Flair. Und wer keinen Alkohol trinken möchte, greift zum Ginger Spritz, einer alkoholfreien Variante mit Ingwer, die etwas Schärfe und Würze ins Glas bringt.
Alkoholarme oder alkoholfreie Alternative: Ersetzen Sie den Aperol durch einen alkoholfreien Bitter-Aperitif auf Rhabarber- oder Bitterorangenbasis und den Weißwein durch alkoholfreien Sekt oder Secco. Mit Sprudelwasser auffüllen, fertig ist ein Getränk, das optisch und geschmacklich nah am Original liegt, aber ohne Alkohol auskommt.
Bowle für größere Runden: Wenn Freunde vorbeikommen, lohnt sich die Bowle-Variante. Rezept für ca. 10, 12 Personen:
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1 Flasche Weißwein (0,75 l)
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0,5 l Aperol
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0,5 l Soda oder Mineralwasser
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Reichlich Eiswürfel
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2, 3 in Scheiben geschnittene Orangen
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Optional: ein paar Oliven auf Holzspießen als Garnitur
Alles in einer großen Glasschale oder einem Bowlegefäß ansetzen, kurz umrühren, kalt servieren. So haben alle Personen auf einer Gartenparty oder einem Wochenend-Brunch direkt Zugriff auf ihren Drink, ohne dass Sie ständig an der Bar stehen.

Foodpairing: Was passt zu Aperol Spritz mit Wein?
Der Veneziano wird klassisch als Aperitif vor dem Essen serviert, idealerweise zusammen mit kleinen italienischen Snacks, den sogenannten Cicchetti oder Antipasti. Die Kombination aus Bittersüße im Likör und Säure im Wein verlangt nach Gegenspieler: Salz und Fett.
Konkrete Snack-Ideen, die besonders gut funktionieren:
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Oliven (grün und schwarz, mariniert mit Kräutern)
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Grissini mit dünn geschnittenem Prosciutto
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Kleine Bruschette mit Tomaten, Basilikum und Olivenöl
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Italienische Käsestücke wie Provolone oder Pecorino
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Marinierte Artischockenherzen
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Caprese-Spieße mit Mozzarella und Cocktailtomaten
Der weiniger wirkende Veneziano passt dabei besonders gut zu leichten Gerichten: sommerlichen Salaten mit Rucola und Parmesan, Fisch-Antipasti wie marinierte Sardinen oder Garnelen, oder einer einfachen Pizza Margherita.
Das Prinzip dahinter: Salzige Produkte wie Oliven, Käse und Wurstwaren runden die bittersüßen Aromen des Aperol ab, während fetthaltige Snacks den Geschmack am Gaumen verlängern und die Bitterkeit angenehm abfedern.
Aperitivo-Tipp: Stellen Sie eine kleine Auswahl von drei bis vier verschiedenen Snacks zusammen, statt nur eine Sorte anzubieten. Die Abwechslung hält den Appetit wach und macht den Start in den Abend geselliger.

Herkunft, Saison & häufige Fragen zu Aperol Spritz mit Wein
Die Geschichte hinter dem Spritz
Aperol wurde 1919 in Padua, Italien, erfunden, von den Brüdern Barbieri, die einen leichten Likör mit Bitterorange, Rhabarber und Kräutern kreierten. Der Aperol Spritz entstand aus der österreichischen Tradition, Wein zu spritzen: Im 19. Jahrhundert verlangten österreichische Soldaten und Beamte in Norditalien, etwas Wasser in den oft kräftigen lokalen Wein zu geben, um ihn leichter trinkbar zu machen. Das deutsche Verb „spritzen” gab dem Getränk seinen Namen.
In den traditionellen venezianischen Bars existierten bereits Varianten mit stillem Weißwein und einem Schuss Bitterlikör, lange bevor der Prosecco-Spritz die Welt eroberte. Der Aperol Spritz wurde in den 1950er Jahren populär, als Prosecco die gängige Basis wurde und der Drink seinen heutigen, schäumenden Charakter erhielt. Der Aperol Spritz ist ein italienischer Aperitif, der seither zum Inbegriff der Aperitivo-Kultur in Venedig und ganz Venetien geworden ist.
Häufige Fragen
Wann trinkt man Aperol Spritz? Vor allem an warmen Nachmittagen und Abenden als Sommergetränk, typischerweise vor dem Essen. Grundsätzlich funktioniert der Drink aber ganzjährig, als Klassiker auf einer Feiertagsfeier oder beim Sonntagsbrunch im Herbst genauso gut wie im Juli auf der Terrasse.
Wie viele Gläser bekomme ich aus einer Flasche Weißwein und Aperol? Bei jeweils 6 cl Wein und 6 cl Aperol pro Drink ergeben eine Flasche Weißwein (0,75 l) und eine Flasche Aperol (0,7 l) ungefähr 10, 12 Aperol Spritz mit Wein. Für eine Runde mit sechs Personen reicht das locker für zwei Drinks pro Gast.
Kann ich Sprudelwasser statt Soda nehmen? Ja, kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist eine ideale Alternative zu klassischem Soda. Der Geschmack unterscheidet sich minimal, manche bevorzugen sogar die etwas feinere Perlage von Mineralwasser gegenüber der gröberen Kohlensäure von Soda.
Geht auch Rosé statt Weißwein? Absolut. Ein trockener Rosé ergibt eine farblich und geschmacklich spannende Rosé-Spritz-Variante. Die Farbe wird intensiver, der Drink bekommt eine leicht beerige Note.
Kann ich auch Sekt statt Prosecco verwenden? Ja, auch ein deutscher Sekt funktioniert als Basis, dann bewegen Sie sich allerdings wieder näher am klassischen Aperol Spritz als am Veneziano. Trockener Sekt bringt mehr Kohlensäure ins Glas als stiller Weißwein und verändert den Charakter entsprechend.
Was sind die Kohlenhydrate im Aperol Spritz? Der genaue Wert hängt von der Mischung ab, aber ein Aperol Spritz mit Weißwein enthält durch den geringeren Restzucker des stillen Weins in der Regel etwas weniger Kohlenhydrate als die Prosecco-Variante. Die Bewertungen fallen hier je nach verwendetem Wein und Aperol-Menge unterschiedlich aus.
Der Aperol Spritz mit Wein ist kein Kompromiss, sondern eine eigenständige Tradition mit echtem Charakter. Er bringt das Beste aus beiden Welten zusammen: die Bitterkeit und den orangefarbenen Charme des Aperol mit der Eleganz eines guten Weißweins. Probieren Sie das Rezept bei Ihrer nächsten Gelegenheit aus, teilen Sie die Bowle-Version mit Freunden und finden Sie heraus, ob Sie eher Team Prosecco oder Team Weißwein sind.
Manchmal braucht es nur ein Glas, eine Orangenscheibe und den richtigen Moment, um sich wie in einer Bar in Venedig zu fühlen, ganz ohne Flugticket.