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Weißwein aus Deutschland und der ganzen Welt

Einen erlesenen Weißwein genießen Weinkenner gerne bei einem köstlichen Dinner. Wobei auch daheim bei vielen der Weißwein nicht fehlen darf, weil variable Rebsorten und Geschmacksrichtungen für wahre Gaumenfreuden verantwortlich sind. Nicht zu vergessen, dass es verschiedene Anbaugebiete auf der gesamten Welt gibt, um einen köstlichen Tropfen Weißwein zum Kochen zu nutzen oder um ihn einfach nur genießen zu können. Denn bei gewissen Speisen wie Fisch, macht sich ein weißer Wein sehr gut, sodass auf diesen nicht verzichtet werden sollte. Weißwein ist neben dem Rotwein die beliebteste Weinart, die sowohl in der Gastronomie genutzt wird als auch einfach nur für den Genuss.

 

 

Helle Trauben für den Weißwein

Weiß- und Rotwein werden aus Traubenmost hergestellt. Der Unterschied liegt jedoch darin, welche Trauben genutzt werden. Während bei Rotweinen ausnahmslos dunkle Trauben genutzt werden, sind es beim Weißwein helle Trauben oder sogar helle Beeren. Das alleine reicht natürlich nicht aus, um einen tollen und köstlichen Weißwein zu zaubern, sodass der hochwertige Vinifikationsvorgang gemeistert werden muss und hier die jeweiligen Inhaltsstoffe von Winzer und Weingut variieren. Die Bestandteile oder Komponenten von Weißwein variieren natürlich auch anhand der Rebsorte sowie der endgültigen Geschmacksrichtung. Wichtig ist, dass neben den hellen Trauben sowie Beeren stets Alkohol, Zucker, Mineral- und Gerbstoffe sowie möglicherweise Frücht für einen besonderen Pfiff genutzt werden, um den Vinifikationsvorgang erfolgreich abschließen zu können und daraus wiederum einen erheiternden Weißwein zu erstellen.

 

Weißwein Typen und Anbaugebiete

 

Anbaugebiete

Weißwein hat den Vorzug, dass hier auch deutsche Weingüter zu finden sind, was die Anbaugebiete angeht. Denn anders als Rotwein spielt hier ein ausgewogenes Klima die wichtigste Rolle und nicht stets „nur“ Sonne und Wärme. Das bedeutet, dass es auch mehr als fünfzig Winzer und Weingüter in Deutschland gibt und bevorzugt sind diese in Rheinhessen anzutreffen. Hier eignen sich die örtlichen Gegebenheiten perfekt für den Anbau von hellen Trauben sowie Beeren, um Weißwein herstellen zu können. Doch auch andere Länder sind hier als Anbaugebiete nicht zu vergessen, hierzu zählen

 

  • Frankreich
  • Neuseeland
  • USA
  • Südamerika
  • Spanien
  • Portgual
  • Italien

 

Denn hier sind die besten Anbaugebiete zu finden, um Weißwein perfekt anbauen zu können. Die Türkei sowie der Iran sind im Übrigen auch unter den Anbaugebieten zu finden, wie der Weißwein Sultana beweist. Egal wo der Wein herkommt, ohne das passende Weinglas kann sich das Aroma nicht perfekt entfalten. Weinkenner nutzen auch für Weißweine eine Weinkaraffe um auf den vollen Geschmack zu kommen.

 

Rebsorten von Weißweinen im Überblick

Die deutschen Rebsorten von Weißweinen kann man als Weinkenner schnell auswendig. Denn hier sticht der Riesling sofort heraus. Der Silvaner und Müller-Thurgau sind des deutschen beliebteste Weißweine und hier besonders zu erwähnen. Sultana ist im Orient ein beliebter Weißwein und eine köstliche Rebsorte unter den Weißweinen mit orientalischem Flair. Weltweit erfreut sich der Chardonnay größter Beliebtheit und der Weißburgunder. Natürlich werden die Rebsorten jährlich neu gewählt, die beliebt sind und es kommt auf den Geschmack an. Doch vom Weißburgunder, Silvaner, Chardonnay, Welschriesling, Palomino bis übern Gutedel, Chenin Blanc oder Regina gibt es noch etliche Rebsorten, die Weinkenner oder Kennenlerner kennenlernen müssen.

 

Rebsorte Anbau Besonderheit
Riesling Ist vorzugsweise in den nördlichen Anbaugebieten an steilen Hängen zu finden und hat hohe Anforderungen an die Lage. Hat sich zum Markenzeichen deutscher Weine etabliert.
Chardonnay Sehr hohe Anforderungen an Klima, Boden und Lage, ähnlich wie der Riesling. Der Chardonnay kann sich jedoch sehr gut an verschiedene Gegebenheiten anpassen und trotzdem seine Weinqualität erhalten. Der Chardonnay ist die beliebteste Rebsorten der Welt.
Sauvignon Blanc Wird hauptsächlich in Südwest Frankreichs angebaut. In Deutschland wird der Sauvignon Blanc in Baden, Rheinhessen und der Pfalz bestockt. Nach dem Chardonnay die zweitbeliebste Weißweinrebsorte.
Müller-Thurgau Die klassische Rebsorte hat geringe Ansprüche an Klima und Boden und wird daher in den meisten deutschen Anbaugebieten bestockt. Weltweit ist es die erfolgreichste Weißweinneuzüchtung. Hat einen sehr harmonischen Charakter und gilt als Alltagswein.
Silvaner Rund 5 % der deutschen Anbaugebiete sind mit dieser Rebsorte bestockt. Ideal ist ein fruchtbarer Boden mit guter Nährstoffversorgung wie in Rheinhessen und Franken, wo er 75 % der Bestockung ausmacht. Sehr vielfältig: sehr leichter Wein, frische Aromen, milde Säure.
Kerner Hat eine lange Reifezeit und ist sehr robust und dickschalig. Daher ist der Kerner auch nicht sehr Winterempfindlich wie andere Rebsorten. Eignet sich besonders gut als Schorle und ist als Durstlöscher bekannt.
Weißer Burgunder Benötig ein warmes Klima und hat hohe Ansprüche an den Boden. Knapp 5 % der deutschen Anbauflächen sind mit diesem Burgunder bestockt. Hat ein dezentes Aroma und erinnert an frische Früchte mit erfrischender Säure.
Grauer Burgunder Hat geringe Ansprüche an Klima und Boden und wird auch als „Ruländer“ bezeichnet. Die Haut der Beeren ist zwar rötlich, dennoch wird die Rebsorte dem Weißwein zugeordnet.
Bacchus Die frühreifende Rebsorte kann einen sehr hohe Reifegrade erreicht und deshalb auch in Lagen angebaut werden die für den Riesling eher ungeeignet sind. Die Kreuzung aus Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau ist besonders gut für asiatische Gerichte geeignet.
Scheurebe Ähnliche hohe Ansprüche an Klima und Lage wie ein Riesling. Sie gilt als die erfolgreichste deutsche Neuzüchtung. Der Geschmack erinnert an schwarze Johannisbeeren.
Gutedel In der französische Schweiz spielt der Weißwein eine große Rolle. Der Gutedel wird weltweit angebaut, verliert jedoch durch bessere Neuzüchtungen immer mehr an Bedeutung. Eignet sich für die leichte Küche und ist besondern zum Frühschoppen beliebt.
Faber Es ist eine Kreuzung aus Weißer Burgunder und Müller-Thurgau die hauptsächlich in Rheinhessen angebaut wird. Durch den hohen Säuregehalt werden aus der Farberrebe rassige und frische Weine hergestellt.
Huxelrebe Bringt witterungsempfindliche Beeren hervor und wird vorzugsweise in Pfalz und in Rheinhessen bestockt. Charaktervolle Weine mit einer feinen Muskatnote.
Ortega Es ist eine Kreuzung aus Müller-Thurgau und Siegerrebe die vorzugsweise in der Pfalz und in Rheinhessen angebaut wird. Durch eine lange Lagerung baut der Wein seine Vorzüge aus. Sie haben eine feine fruchtige Note.
Gewürztraminer Der Gewürztraminer hat hohe Ansprüche an Boden und Lage. Diesen werden Anbaugebiete wie Baden, Rheinhessen und die Pfalz gerecht. Die Trauben haben eine leicht rötliche Farbe und gelten dennoch als Weißwein. Durch schwankende Erträge gilt dieser Traminer als einer der hochwertigsten deutschen Rebsorten.
Elbling Die Rebsorte hat einen geringer Anspruch an die Lage und den Boden. Doch umso größere Aufmerksamkeit muss dem Elbing beim wachsen geschenkt werden. Die Sorte bringt sehr dünnheutig Trauben hervor und ist anfällig für Krankheiten. Der Weißwein passt sehr gut zu Meeresfrüchten und zu Fisch.

 

Weißwein vs. Rotwein – Unterschiedlicher Geschmack, unterschiedliche Trauben

 

Weißweine und die Abgrenzung zum Rotwein

Rotwein und Weißwein sind dieselben Weine? Natürlich nicht! Wer das behauptet, der kennt sich noch nicht gut mit Weinen aus, um den Unterschied zu erkennen. Denn während der Rotwein dunkle Trauben bevorzugt, weil die Schale die Farbe beeinflusst, benötigt der Weißwein helle Trauben und erlaubt es sich sogar helle Beeren zu nutzen. Zudem sind die Anbaugebiete durchaus etwas anders, als beim Rotwein, wie mit der Türkei sowie dem Iran zu erkennen ist. Natürlich unterscheiden sich Weißweine zu Rotweinen auch im Geschmack und in der Optik.

 

Denn Weißwein und die dazugehörigen Komponenten sind einfacher aufgrund der einfachen Klimabestimmungen auch in Deutschland anzubauen, als viele Rotwein-Rebsorten.

 

Weißweine und edelsüße Weine im Konkurrenzkampf

Weißweine heben sich im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich von edelsüßen Weinen ab. Denn edelsüße Weine sind recht neu und schwer anzubauen, was den hohen Preis ausmacht. Während Weißweine durchaus zwischen preiswert bis teuer zu werten sind. Hier kommt es auf Anbaugebiet, Rebsorte, Geschmackssorte und Winzer an. Doch sicher ist, dass Weißweine im Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus überschaubarer sind.
 
Weißweine mit anderen Weinen zu vergleichen, fällt schwer. Denn außer der Vinifikation haben Weine nicht viel gemeinsam. Natürlich mögen sie aus Traubenmost bestehen, aber dann beginnt bereits der Unterschied zwischen den Trauben, den Bestandteilen und den Komponenten. Am Ende ist somit vieles dafür entscheidend, dass es variable Weine wie Portweine, Schaumweine, Rotweine und edelsüße Weine gibt. Doch eines haben sie alle gemeinsam, sie sind eigenständig und mit einem Weißwein nicht zu vergleichen.

 

Hersteller und Marken von Weißwein

 

Deutsche und österreichische Weinhersteller- und Marken

Metzger Wein

Weltweit gibt es hunderte Weinhersteller, Marken und Winzer. Es gibt natürlich auch den einen oder anderen Massenbetrieb, aber diese sind kaum mit den wahren Winzern und Weingütern zu vergleichen, aber dafür kosten letztere auch mehr Geld. Ein bisschen Schwund ist bekanntlich immer. Unter anderem fallen die Weinhersteller ahrLand Dankos aus Deutschland auf. Doch auch der Bio-Weingut Geyerhof sowie Adria Vinum aus Österreich sind hier bekannte Weinhersteller. AhrWinzer aus Deutschland oder Agar Implex sind ebenso Weinhersteller, die sich auch den Weißweinen verschrieben haben und in Deutschland für eine Vielfalt an Weine sorgen. Nicht zu vergessen, dass der Alfred Fischer und Alfred Freudorfer Weinanbau aus Österreich weiterhin auch Rotweine, Weißweine & Co zu bieten haben.

 

Weltweite Weißweinhersteller- und Marken

In der Schweiz begeistern die Weinhersteller wie Art Cigar & Co, Buono, eManor und Duroc Weinexport. Hier werden köstliche und erlesene Weißweine gezaubert, die Gaumenfreuden hervorrufen. Nicht zu vergessen, dass in Italien die Hersteller Marchesi Antonio Srl sowie Azienda Agricola Cascina Zoina zu finden sind, die gerne Weißweine anbieten und anbauen.

 

Derweil ist Ungarn, Portugal und Polen als Land zu nennen, wo ebenfalls Weißweine angebaut werden können und aus diesen Ländern wird häufig auch Weißwein importiert. Man mag es kaum glauben aber die Weißweine sind nicht zu unterschätzen.

 

Doch auch die Franzosen mit den Herstellern Borie-Manoux S.A und Champagne Chanoine sollten nicht unerwähnt bleiben, um köstliche Vielfalt bei den Weißweinen zu finden. Weißweine werden im Übrigen auch in China hergestellt, was allerdings Maßenware ist. An Vielfalt, so wird es jedenfalls deutlich, mangelt es nicht.

 

Weinlagerung bei Weißweinen

 

Temperatur für Weißweinlagerung

Die Lagerung der Weißweine ist sehr wichtig, aber die Unterschiede sind einzuhalten, um die Qualität nicht zu beeinflussen. Weißweine die jung und trocken sind, gehören beispielsweise bei Temperaturen von 9 bis 11 Grad gelagert. Während halbtrockene und Restsüsse Weißweine zwischen 12 und 14 Grad benötigen. Nicht zu vergessen, dass reife Weißweine ab fünf Jahre Reifezeit bei 10 bis 12 Grad gelagert werden müssen und würzige bei ebenfalls 10 bis 12 Grad. Letzteres entspricht zum Beispiel auch dem Sauvignon Blanc. Um die ideale Temperatur zu finden lässt sich Weinzubehör wie ein Weinthermometer nutzen.

 

Die richtige Luftfeuchtigkeit für Weißweine

Weißweine sind äußerst empfindlich und gerade all jene, die einen Korken aufweisen. Deswegen sollte die Luftfeuchtigkeit aus einem einfachen Keller komplett gemieden werden, weil Temperaturschwankungen und Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit für die Qualität Folgen haben kann. Gerade das Korken und Entkorken fällt hier immer schwerer, weil genau hier die Qualität mangelhaft durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ausfällt. Aufpassen ist aus diesem Anlass angesagt.

 

Anwendungsgebiete für Weißweine

Natürlich werden auch Weißweine beim Kochen genutzt. Da Weißweine helle Weine sind, werden sie meist anders als Rotweine, für helle Speisen genutzt. Helle Soßen sind hier bevorzugt, aber auch manche Desserts weisen Weißwein auf. Bei Speisen wie Salate, Pastagerichte oder Meeresfrüchte sind Weißweine als Serviervorschlag im Übrigen beliebter, als Rotweine. Doch hier spielt auch der eigene Geschmack eine wichtige Rolle.

 

Den passenden Weißwein kaufen

Es empfiehlt sich immer, dem Weißwein aus dem Supermarkt oder Discounter am besten gleich den Rücken zu kehren. Je billiger der Wein, desto eher handelt es sich um Massenware, die wenig im Geschmack zu bieten haben und nicht selten mit älteren Beeren und Trauben hergestellt wurde. Lange Reifezeiten sind natürlich teurer, aber weisen einen angenehmen Geschmack auf. Auch ist auf ein Drehverschluss gänzlich zu verzichten, um einen köstlichen Weißwein finden zu können. Vor Ort gibt es zahlreiche Winzer in Rheinhessen, wo ein Besuch jederzeit erwünscht ist. Im Web finden sich ebenfalls bezahlbare Weißweine wieder, die von hoher Qualität sind.

 

Weingeschichte – Der Weißwein

Es liegen schriftliche Zeugnisse vor, dass Weißweine bereits zu Zeiten der alten Griechen also in der Antike serviert wurden. Weißweinen wurde einst eine heilende Wirkung zugesprochen und das war zum Zeitpunkt der Antike, sodass geschichtlich der Weißwein einige Jahrhunderte auf den Buckel hat. Die Römer haben somit die Anbautechniken der Antike übernommen sowie verfeinert, um letzten Endes den Weißwein noch intensiver anbauen zu können, sodass die Geschichte schon einige Jahrhunderte zurückgeht. Historisch ist der Weißwein aus diesem Anlass natürlich auch sehr wertvoll. Weißweine galten zu Zeiten der Römer und alten Griechen als Heilmittel gegen Herzprobleme, Schlafstörungen und Krankheiten. Das machte den Genuss umso bedeutsamer und nur die reichen konnten sich einst den Weißwein leisten. Heute ist der Weingenuss eher mit Genuss zu verbinden und gesundheitliche Vorteile, die gibt es selbstverständlich nicht. Außer einen kleinen Schwips.

 

Weinkühlschrank für die Lagerung von Weißweinen

Es empfiehlt sich für empfindlichen Weißwein, was die Lagerung angeht, stets einen Weinkühlschrank zu besitzen. Denn dieser hat die optimalen Bedingungen im inneren, um den köstlichen Weißweinen eine gute Lagerung zu bieten. Nicht zu vergessen, dass Weißweine bitte mit einem Korken versehen sein sollten, weil dieser für weitere geschmackliche Komponenten wichtig ist und dem Wein den letzten geschmacklichen Feinschliff verleitet. Auch wäre ein extra angefertigter Weinkeller für Weintrinker, die regelmäßig Weißwein zu sich nehmen, eine Empfehlung und würden die besten Voraussetzungen untermauern, dass der Weißwein weiterhin vor Qualität geradezu strotzt. Supermärkte & Co eignen sich in aller Regel weniger, um einen guten Weißwein zu ordern, sodass im Web auf geprüften Winzerwebseiten oder beim Weingut und Winzer geschaut werden sollte.